Rotschimmelreis: BfR warnt vor Verzehr

Nahrungsergänzungsmittel sollten nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt in einer aktuellen Stellungnahme, Nahrungsergänzungsmittel mit Rotschimmelreis nicht bzw. nur unter ärztlicher Kontrolle zu verzehren.

Bei der Herstellung (Fermentation) von Rotschimmelreis entsteht u.a. das so genannte Monakolin K, das mit dem verschreibungspflichtigen Cholesterinsenker Lovastatin identisch ist. Zu möglichen Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Schwäche... Daher bedarf es für Lovastatin (und damit auch Monakolin K) einer gründlichen ärztlichen Risiko-Nutzen-Abwägung, ehe der Wirkstoff eingenommen wird.

 

Stellungnahme des BfR (PDF)