Bambusgeschirr, Großküchen und resistente Keime

Jahrespressekonferenz des BVL

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat auf seiner Jahrespressekonferenz aktuelle Themen vorgestellt:

  • Die Verwendung von "Bambus"- oder "Maismehl"-Geschirr mit Melamin-Formaldehyd-Harz-Anteilen kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, wenn das Geschirr für heiße Lebensmittel verwendet wird (siehe auch: Newsletter vom 27.11.2019)
  • Großküchen haben sowohl bei der Geräteausstattung als auch bei der Einhaltung und Dokumentation der Vorgaben zur sicheren Zubereitung von Lebensmitteln häufig Nachholbedarf gegenüber Handwerks- und Gastronomiebetrieben und anderen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung. So besaßen nur 83 % der Großküchen eine angemessene apparative Ausstattung (alle Betriebe: 88 %) und nur in 55 % der kontrollierten Groß- und Zentralküchen wurden die vorgegebenen Temperatur-Zeit-Parameter ordnungsgemäß eingehalten und dokumentiert (Gastronomie- und Handwerksbetriebe: 70 % und 73 %).
  • Die Nachweisraten für multiresistente Keime in konventionell erzeugtem Putenfleisch liegen bei ca. 40 %. Im Gegensatz dazu wurden nur in etwa 12 % der Proben ökologisch erzeugten Putenfleisches multiresistente Keime nachgewiesen.
  • Döner- und Drehspieße weisen häufig Kennzeichnungsmängel und/oder irreführende Angaben auf.

 

 

Pressemitteilung des BVL

 

 

Ihre Ansprechpartner

Großküchen und
Gemeinschaftsverpflegung
KennzeichnungMikrobiologie und Hygiene,
Resistenzen und Schadstoffe
Frau Vanessa Hansmann
Tel.: 03641 - 242 33 21
Mobil: 0172-47 18 426
Email: v.hansmann@qmp-jena.de
Frau Marion Klaus
Tel.: 03641 - 242 33 25
Mobil: 0171 - 56 73 087
Email: m.klaus@qmp-jena.de
Dr. Michael Grün
Tel.: 03641 - 242 33 13
Mobil: 0162 - 26 14 666
Email: m.gruen@qmp-jena.de